Pioneer Lines oder wie man eine Modellbahn-Lok aussucht:

Die Mission von Pioneer Lines besteht darin, mehrere Kurzstreckenbahnen und industrielle Rangierbahnhöfe in Nordamerika zu erwerben, zu entwickeln und zu betreiben.

Pioneer Railcorp ist eine Holdinggesellschaft für mehr als 20 Nebenbahnen in 13 Staaten. Zu den von den Tochtergesellschaften transportierten Waren zählen Baumwollsamen, Mais, Düngemittel, Mehl, Erdnüsse, Sojabohnen, Weizen, Alkohol, Holzkohle, Chemikalien, Bodenbeläge, Tiefkühlkost, Schnittholz, Papierprodukte, Kunststoffe, Altmetall, Fertigstahl und Holzprodukte.

In der Zwischenzeit ist Pioneer Lines von Patriot Rail übernommen worden. Hier ein Beispiel einer Shortline: Fort Smith Railroad in Arkansas. Sie ist 23,9 Meilen lang und transportiert Metalle, Papier, Nahrungsmittel, Chemikalien, Getreide und Zuschlagstoffe. Das könnte auf jeden Fall in etwas abgespeckter Form die Vorlage für eine Modellbahnanlage sein. Verbindung hat sie zur UP bzw. CPKS, damit können interessante Übergaben abgewickelt werden.

Das Angebot an Lokomotiven erstreckt sich von GP 7, GP 8, GP 9, GP 10, GP 16, GP 20, also alles 4-achsige Typen, die auch gut enge Weichen meistern. Die GP 16 wurde von 1979 bis 1982 gebaut. Meine Lok PREX 1614 wurde 1950 gebaut und ist heute bei der Indiana Southwestern Railway in dieser Lackierung in Betrieb. Damit kann die Lok auf Anlagen, die eine Zeit zwischen dem 2. Weltkrieg und heute passend eingesetzt werden.

Meine Lok stammt von Intermountain und ist digitalisiert und mit einem Sounddecoder ausgestattet. Der Betrieb mit meiner Roco-Multi-Maus verläuft problemlos. Die Langsamfahreigenschaften sind exzellent und der Sound von vorne herein moderat.