Am nördlichen Ausganges einer Passstraße über die Alpilles liegt Glanum, Einer Stadt aus der Gallo-Romanischen Zeit. Später wurde sie von den Römern erobert und umgebaut. Durch sie führte auch die 500 km lange Via Domina, die von Italien nach Spanien führte. In Narbonne konnte man direkt im Zentrum ein Stück von ihr sehen.

Die Ausgrabungsstätte gibt es erst seit 1920, Einen Triumphbogen und eine Siegessäule gab es noch, während der Rest teils abgetragen, teils von den Geröllmassen des durch das Tal führenden Baches begraben wurde.

Wasser war von Beginn an das wichtige Element für die Stadt. Eine Quelle wurde schon früh als Heilquelle angesehen. Die aufgefundenen Brunnen führen noch heute Wasser. Im Museum sahen wir uns eine 3D-Animation an an Hand der man sich gut die Gebäude darstellen konnte, wie sie früher ausgesehen hatten.


Danach gingen wir unterstützt von einem Audio-Guide über das bereits ausgegrabene Gebiet. Die Grundrisse der Häuser ließen sich gut erkennen, auch stehen noch einige Säulen. Wir liefen auf den Steinen der ehemaligen Hauptstraße, die den Abwasserkanal abdeckten.

Mosaike und Skulpturen kann man im Museum der Stadt besichtigen, aber nur im Sommer, und für die Verantwortlichen ist es bereits Winter.
