Bevor man sich für eine bestimmte Fabrik entscheidet, sollte man sich einen Überblick verschaffen, ob diese sich gut in seine Modelleisenbahnanlage einfügt. Gibt sie genügend Verkehr her und passt sie sich gut in die bereits vorhandenen Firmen ein, so dass man Waren zwischen ihnen fahren lassen kann? Gibt es auf der Anlage einen Rohstoff-Produzenten oder genügend Verbraucher.

Mir ist in einem solchen Fall Wikipedia immer eine große Hilfe. Ich erstelle mir an Hand der Informationen eine Grafik. Aus der kann ich schnell sehen, welche Produkte ich anliefern kann bzw. abgeholt werden. Da ich mein eigener Verkehrsminister bin, hat die Schiene absoluten Vorrang und nur die ortsnahe Feinverteilung wird per LKW durchgeführt.
Im unteren Teil ist der Abtransport dargestellt: Da Papier nässe-empfindlich ist, kommen nur geschlossene Güterwagen in Frage. Railway Express-Agency ist ein großes Lagerhaus in dem alle Arten von waren umgeschlagen werden können, damit verschwinden sie von der Anlage. Albernethys braucht vor allem Verpackungsmaterialien, aber auch Büro- und Toilettenpapier. In Mountainair wie auch in Portales sitzen Druckereien für die örtlichen Zeitungen bis hin zur Reklame. Das Papier wird hier auf Paletten auf Lieferwagen umgeschlagen.
Schauen wir uns doch mal die Grafik gemeinsam an. Ganz oben stehen die Ladestellen auf der Anlage, die etwas liefern können. Da steht an erster Stelle das Sägewerk, dass Holzschliff mit offenen Silowagen anliefert, Leim und Harze kommen per LKW von außerhalb der Anlage und werden an der Laderampe auf Güterwagen verladen. Für den Gips habe ich einen Steinbruch auf der Anlage. Der Gips selber wird von US-Gypsum produziert und wird als Sackware angeliefert. Die Chemikalien kommen von außerhalb wie hier dargestellt, von einem Rangierbahnhof.

So weit die Theorie. Damit die Wagen rollen gibt McKinley Aufträge heraus an Hand derer werden Wagen geordert und mit den entsprechenden Papieren versorgt. Es müssen Wagenlaufkarten geschrieben werden. – Die erste Etappe verläuft von der Firma zum nächsten Rangierbahnhof. Inbound heißt nicht weiter, als dass er herein kommt ohne einen speziellen Adressaten zu besitzen, also gleich wieder den Bahnhof verlassen soll.

Sie sehen, dass die Wagenumlaufkarte in Mountainair gedreht wurde, so dass die nächste Zugfahrt ober zu sehen ist. Die Karte besitzt insgesamt 4 Felder, die entweder einen Kreislauf für den Wagen bilden, oder der wagen kommt nach der letzten Fahrt von der Anlage, bis er wieder gebraucht wird. Der Wagen wird bei McKinley mit Papier beladen, dass nach Mountainair an die Ladestraße gebracht werden soll.

Auf der letzten Fahrt geht es leer zurück nach US-Gypsum, um dort wieder eine Ladung Gips auf zu nehmen. Unten ist jetzt die komplette Karte zu sehen, die wird in der Mitte gefalten und zusammen geklebt. Der untere Teil steckt in der Tasche der Wagenkarte. Durch drehen und wenden erscheinen so die 4 Fahrten. Aus Sparsamkeitsgründen sind auf der Vorlage 4 Frachtkarten als eine Tabelle zum Ausdruck vorhanden.










