Gallipoli

Nach dem wir gestern bei stürmischen Wetter nur bis an den Rand der Altstadt gekommen sind, sind wir heute mit den Rädern bis hin gefahren, dann wurde es in der Altstadt ziemlich eng und wir haben die Räder meistens geschoben,

Die alten Befestigungsanlagen umschließen die komplette Altstadt, haben aber nur die Höhe der Hauptstraße, die im Einbahnverkehr einmal außen herum führt. Wenn sich dann mal ein Auto, Fiat 500 oder kleiner, in die Gassen verirrt, wird es echt eng. Während dessen kurven etliche Motorroller hier herum.

In einigen Gassen gibt es ein touristisches Angebot, noch sind die Mehrzahl der Passanten Einheimische, die ihre kleinen Läden besuchen, oft schwatzend die ganze Gassenbreite beanspruchen, einem aber freundlich grüßend Platz machen.

Der Zustand der Häuser ist sehr unterschiedlich, oft sieht man ein zum Teil offenes Treppenhaus, die Stockwerke in den unteren 2 Etagen sehr hoch. Die Fenster besitzen oben oft einen verzierten Regenschutz, manchmal geschmückte Balkonstützen aus Kalksandstein, der oft vom Wetter sehr angegriffen aussieht.

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Einige Türen führen von der Gasse direkt in ein Zimmer, so dass man einen Einblick in den privaten Bereich erhält. Gallipoli besitzt keine herausragenden Sehenswürdigkeiten, punktet aber mit einer ansprechenden Atmosphäre und vielen Kleinigkeiten, die es zu entdecken gilt.