Il Catajo

Die Burg Catajo liegt nördlich des Ortes Battaglia Terme in der Region Padua. Sie verdankt ihren Bau im 16. Jahrhundertder Familie Obizzi, die ursprünglich aus Burgund (Frankreich) stammt. Die Männer kämpften für den Staat Venedig und kamen dadurch zu Geld und Ehren. Das Castell wurde mehrmals erweitert.

Die Familie starb irgend wann aus. Das Anwesen ging durch verschiedene Hände bis es schließlich 2015 von der Familie Cervellin auf einer Auktion erworben wurde. 2016 begannen die Restaurierungsarbeiten, die noch nicht abgeschlossen sind. Wenn man das Castell betritt trifft man vis-a-vis auf den 3-köpfigen Höllenhund. In die Obergeschosse gelangt man über eine „Bordsteintreppe“, die es ermöglicht per Pferd zu den oberen Etagen zu gelangen. Mir mussten aber zu Fuß gehen.

Bei unserem Besuch konnten wir 11 Räume besichtigen. Fast alle Wände sind mit Fresken bemalt, so wie die Decken. Da ich im Castell nicht fotografieren durfte, suchte ich mir Bilder im Internet. Mit einer Beschreibung auf Deutsch wurden wir auf die Besonderheiten hingewiesen.

Hier sieht man 2 Besonderheiten des Castell. Der grüne weit gehendst leere Innenhof konnte geflutet werden. Dann wurden für Besucher See-Schlachten nachgestellt. Und die „Blumentöpfe“ auf den Ballustraden sind eigentlich Kamine. Die Dachfläche selber wurde als Tanzfläche genutzt.

Villa Selvatico


Auf der Heimfahrt hatten wir einen Blick auf die Villa Salvatica. Es ist mit über 30° viel zu heiß. Der Fahrtwind erleichterte uns die Fahrt, aber dann gab es nur Eines, die kalte Dusche. Eine Gewitterfront soll sich gegen Abend nähern. Mal sehen, was da auf uns zukommt.

Gönnheim

Da ich mir ziemlich gewiss bin, dass kaum jemand von euch diesen Ort in der Pfalz kennt, kommt hi8er der wirklich letzte Beitrag diesen Urlaubs.

Der Bahnhof

Ab Lyon war das Wetter feucht und kalt. In Metz sind wir gerade noch aus dem Schlamm heraus gekommen und sind gleich weiter bis in die Pfalz bei Bad Dürkheim gefahren. Der Campingplatz war dann auch der teuerste der ganzen Reise, dafür waren die sanitären Einrichtungen wirklich gut.

Abends habe ich mich danke freiem WIFI in der Gegend umgesehen. Mir war so etwas in Erinnerung von einem Dorf mit einem Streetart-Festival. Da es nur 6 km vom Campingplatz weg lag, fuhren wir heute Morgen kurz vorbei.

Der Ort liegt in einem Weinbaugebiet und die Einwohner scheinen mit wenigen Ausnahmen alle Weinbauern zu sein. Ein Weingut reiht sich an das andere. Die Straßen sind sehr eng, die Häuser aber sehr gepflegt und natürlich gibt es an vielen Hauswänden Wandbilder, aber auch die Trafostationen und Garagentore sind teilweise angemalt.

Nicolay Arndt

Zum Festival im Juni waren auch Kreidemaler da, die ihre 3-Dimensional wirkenden Bilder auf die Straße gemalt haben. Ganz zart konnte man sie noch erkennen. Ja, und dann fuhren wir nach Hause. Aufräumen, Äpfel und Walnüsse ernten und dann geht es an die Pläne für die nächste Reise.

Torreblanca – Streetart

Nach der längeren Tour gestern haben wir uns für heute vorgenommen nur in den nächsten Ort zum Einkaufen zu fahren und die Streetartbilder an zu schauen. Wobei letzteres in Arbeit ausartete, denn nach dem Faltblatt des Office Touristik gibt es über 50 offiziell gemeldete Kunstwerke.

Die Gemeinde veranstaltet anlässlich des Zitronenfestes seit Jahren Mal-Events. Dann kommt mit der Zeit einiges zusammen. An Hand eines Plans sind wir viele der Bilder angefahren, wobei das Einbahnstraßensystem es einem nicht einfach macht, dort hin zu gelangen, wohin man nach Plan möchte.

Außerdem waren bereits einige Straßen gesperrt, um die Vorbereitungen für Ostern durch zu führen. Außer den Bildern gefielen uns etliche Häuser, die dem Jugendstil zu zu rechnen sind. Da der Tourismus vor allem am Strand, also in Torrenostra zu finden ist, macht Torreblanca einen ganz normalen Eindruck, ruhig, sauber mit guten Einkaufsmöglichkeiten.

Die Streetartbilder sind ein besonderer Hingucker, die besten befinden sich an Fassaden, die man gut auch von größerer Entfernung entdecken kann und so das Stadtbild mit prägen.

Die Zitronatzitrone oder Cedrat  (Citrus medica)

Der stürmische Wind hält uns heute Morgen im Wohnmobil fest. Also Zeit ein Paar Kleinigkeiten zu erledigen. – An einem kleinen Stand am Straßenrand bekamen wir gestern übergroße schrumpelige Zitronen geschenkt.

Das Internet informierte uns, dass es sich dabei um einen Cedrat handelt. Das soll die älteste aus Ostasien eingeführte Zitrone sein. Der Saft schmeckt sehr nach dem, was wir von der Zitrone her kennen. Auffallend ist die dicke Schale, die vor allem für die Herstellung von Zitronat verwendet wird.

Oben in Cirò entdeckten wir noch einige „Murales“ oder „Fresken“, teils sehr modern gehalten und die normalen Bewohner zeigend, so wie auch welche mit religiösen Motiven.