Nicht nur dass heftige Gewitter angekündigt waren, damit erfolgt auch ein unangenehmer Temperatursturz. Unsere Zeit da in der Nähe von Albi war eh abgelaufen, so dass wir uns eine wärmere Gegend ausgesucht haben, und die fanden wir in der Provence. Nach einer interessanten 5-stündigen Tour durch die südliche Teil des Massiv Central fuhren wir ständig der Sonne entgegen und es wurde ständig wärmer.

In Gignac legten wir eine Pause ein nachdem wir einen Parkplatz gegenüber einem Esel gefunden hatten, der einst die Bevölkerung der Stadt vor den Sarazenen gerettet hatte. In einer netten Galleterie genossen wir das Essen und entspannten uns. Danach bummelten wir noch über den Markt, der ausschließlich von Buchhändlern bestückt war.



Bei 28° kamen wir in Fontvielle (Alter Brunnen) an und bekamen einen der letzten Plätze. In Frankreich scheinen Ferienzeit zu sein. Hier ist echt was los und wir dachte, wir fänden etwas Ruhe auf dem Land. Ländlich ist hier nur die Internetverbindung, die nur innerhalb der Reception verfügbar ist.


Der Ort ist um und in einem alten Kalksteinbruch gebaut worden. Die hellgrauen Steine bestimmen das Ortsbild. Auffallend sind hier die vielen ehemaligen Mühlen, für die es einen eigenen Mühlenrundweg gibt. Hier waren unsere Fahrräder fehl am Platz und wir mussten große Teile schieben.

