Torgau an der Elbe

Gestern gab es noch ein nettes Konzert auf dem Campingplatz, aber nun zog es uns weiter in uns unbekannte Gegenden und Orte. Einmal halb rund um Leipzig und wir hatten unser neues Ziel schon fast erreicht. Die letzten Kilometer auf der Landstraße waren eine Geduldsprobe, die LKW fuhren zwischen 60 und 70 km/h und überholen war nicht drin.

Das Navi wies uns kurz hinter dem Ortsschild von Torgau auf eine schmale Wohnstraße an deren Ende der städtische Campingplatz liegt. Eine große grüne Wiese auf der sich die Camper locker verteilen. Das Büro ist zweimal täglich kurz geöffnet, einfach und sauber und das Sanitärgebäude nagelneu, einfach aber sauber eingerichtet.

Nach dem Installieren des Wohnmobils mit anschließendem Verzehr einiger noch aus Crailsheim stammender Lebensmittel wollte wir uns anschauen, wo wir gelandet sind und sattelten unsere Fahrräder. Da die Kirchtürme meistens in der Ortsmitte stehen und gut sichtbar sind, dienten sie mal wieder der Navigation. Viele Straßen besitzen Radwege, so dass wir gut vorwärts kamen.

Am Rathaus und dem angegliederten Tourist-Informationsbüro bekamen wir alles, was wir für die nächsten Tage benötigen. Vom Schloss und der nahen Elbe hatten wir schon gehört und die wollten wir uns als nächstes anschauen. Die Brücke, die zum Innenhof des Schlosses führt überspannt gleichzeitig das Bärengehege, in dem wir auch 2 der Bewohner entdecken konnten.

Weiter ging zum Bahnhof, der im Moment nicht gerade einlädt, aber es scheinen Züge zu halten. Zurück in die Innenstadt kauften wir noch Brot ein und genossen ein Eis, während im Hintergrund die Parteien ihre Stände aufbauten und versuchten Wähler für sich zu gewinnen. Auf dem Heimweg im Kaufland fühlte man sich schon fast wieder wie zu Hause und jetzt auf dem Campingplatz geht es uns so richtig gut.