Corning – Museum of Glass

In der Nacht hatte es ganz schön geregnet, aber am Morgen riss der Himmel auf. Wir hatten nur ein paar Meilen zufahren und erreichten bald das Welcome-Center von Corning. Das ist ein großer Parkplatz am Stadtrand mit einem Besucherzentrum wo man seine Informationen zu einer Stadtbesichtigung erhält. Außerdem fährt von hier ein Bus in einer Schleife alle Sehenswürdigkeiten ab und das umsonst.

Die erste Station war gleich das Glasmuseum. Zum Einen zeigte man uns verschiedene Techniken um das Glas. Von der Bearbeitung als Glasbläser oder mittels der Gasflamme einige Glaskünstler, die Funktion der Glasfaser wie auch das Zerbrechen verschiedener Gläser wurde demonstriert und die Ergebnisse erklärt.

Der andere Teil beschäftigte sich mit der Entwicklung der Glasverarbeitung von den Anfängen bis heute. Die wichtigsten Glasmanufakturen wurden dabei besonders vorgestellt, wie zum Beispiel Murano bei Venedig. Viel Raum nahm auch die Präsentation zeitgenössischer Glaskünstler ein. Irgend wann war es uns zu viel zum Schauen und wir nahmen den Bus in die Altstadt.

Die Altstadt muss man sich anders vorstellen wie in Europa. Oft ist es nur eine Straße, die mit 2-3-stöckigen Backsteinbauten bebaut ist. In den Nebenstraßen findet man nur noch einstöckige Holzbauten. Hier in Corning ist die Altstadt etwas größer und stattliche Häuser mit interessanten Geschäften findet man hier. Natürlich auch Restaurants. Mit denen gehen wir diese Reise etwas am Krückstock, denn zum Dinner werden meistens nur Hamburger, Sandwich oder Wrapps (im Taco Eingewickeltes) angeboten. Fast- und Fingerfood, ein Teller und Besteck findet man selten. „Mexikaner“ haben wir noch gar nicht gesehen, aber wenn man Glück hat findet man einen „Italiener“ .