Chateaudun
Nachdem wir in Troyes vor einer Schranke standen und nicht rein kamen, fuhren wir weiter an einen kleinen See, wo wir übernachteten. Gestern Abend traf uns das selbe Schicksal, eine Schranke und kein Personal. Einige Gemeinden scheinen so ihre Camping Municipal los werden zu wollen und vermieten die Plätze an den CCP, Camping-Platz-Park. Das sind bessere Stellplätze: Strom, Wasser, Abwasser, Sanitärgebäude und Mülleimer sind da, nur überhaupt kein Personal.

Dadurch bekommt man keine Informationen, kein WIFI und natürlich auch kein frisches Baguette am Morgen. Ein Vorteil ist natürlich, dass man mit der Mitgliedskarte 24 Stunden am Tag rein und raus kommt. Für den Notfall für 15 € pro Tag eine günstige Alternative.

Wir haben also den Loir (nicht die Loire) erreicht, unser erstes Ziel. Die Loire befindet sich ungefähr 50 km südlich, später vereinigen sie sich. Nach einer etwas frischen Nacht, fuhren wir mit den Rädern in den Ort, wobei das Zentrum auf einem Sporn hoch über dem Loir liegt.

Wir überquerten den Loir und dann ging es steil bergauf. Ober kommt man in einen gemütlichen kleinen Ort mit vielen kleinen Geschäften, alles ist da. Der Supermarkt befindet sich auch in einem der alten Häuser, nach hinten etwas erweitert, hat alber alles, was man braucht. Die Straßen sind mit vielen Pflanzen geschmückt. Treffpunkt ist der Platz vor dem Rathaus, hier saßen wir in einem Straßencafé und beobachteten die Leute.


Der Ort war im Krieg 1870/71 schwer umkämpft von den Preußen und Franzosen. Im Ort erinnern einige Stellen an diese Geschichte. (s. rechts oben) Im Informationszentrum bekamen wir umsonst eine Broschüre über den Loir-Radweg, so dass die nächsten Tage versorgt sind. Den Abschluss machte eine Tour durch das historische Zentrum am Schloss. Da hinein sind wir nicht, da wir die Satteltaschen voll mit Lebensmittel hatten, Ein Blick über den Zaun, zeigte uns, dass eine Besichtigung durchaus lohnend wäre.

