Nun geht es wirklich zurück. Mit etwas Bammel hatten wir Aix-en-Provence besucht, da wir nicht sicher waren, ob es uns immer noch so gut gefallen würde wie vor Jahren, aber Aix können wir immer noch wärmstens empfehlen. – Jetzt ging es aber heute Morgen auf die Autobahn, die ziemlich voll war. Auf Avignon zu und dann über die Rhone auf die N 86. Die führt über viele Kilometer am rechten Rhone Ufer entlang, abseits der Autobahn.
Der Campingplatz, den wir uns heraus gesucht hatten, war seit ein paar Tagen geschlossen. So suchten wir einen anderen, der auf unserer Route lag. In La-Voulte-sur-Rhone kehrten wir ein und bekamen ein gutes preiswertes Mittagessen. Hinter uns blickte eine Burgruine über die Rhone, vorne führte eine interessante Brücke über den Fluss.
In Charmes-sur-Rhone folgten wir einem Campingschild. Ein Camping-Municipal erwartete uns mit Restaurant und Bar direkt am Hafen. Außerdem führt der Rhone-Radweg direkt an ihm vorbei. – Nachdem unser Wohnmobil am Strom angeschlossen war, suchten wir mit den Fahrrädern einen Supermarkt. Draußen am Rand des Ortes liegt der „Carrefour“, aber er führt alles was man so braucht.

Die Rückfahrt führte ein Stück an einer Hauptstraße entlang, die viel befahren und dafür recht eng war. Aber alles verlief gut. Sogar für den Schmetterling, der sich im Wohnmobil verirrt hatte. Er lies sich auf meiner Hand nieder. Ich konnte ihn dann überreden freiwillig auf eine Blüte hinüber zu klettern. War wohl recht aufregend für ihn. Vor einem Wohnwagen blühen „Herbstkrokusse“, der richtige Name lautet Sternbergia. Man findet sie häufig in Gärten oder aufgelassenen Grundstücken, so dass ich nicht weiß, ob sie hier wild vorkommen oder verwildert sind.






