
Nach einer stürmischen Nacht konnten wir alles trocken einpacken und in Richtung Marseille fahren. Auf der Autobahn erwischte uns dann ein Unwetter durch das wir aber vorsichtig hindurch fuhren. Außerhalb von Marseille kam uns ein Fahrradrennen entgegen und wir mussten erst mal kehrt machen.

Im weiten Bogen kamen wir dann von Osten her nach Cassis hinein und mussten auf dem Weg zum Campingplatz die Rennstrecke kreuzen. Nun sitzen wir hier oberhalb der Ortschaft. Es führt aber eine Buslinie direkt vom Campingplatz hinunter in die Altstadt und Hafen.

Mit einem Petit Train wie in Marseille haben wir eine Stadtrundfahrt unternommen. Es gibt wenig richtig alte Bebauung, je höher man den Hang hinauf kommt um so mehr Villen verbergen sich hinter Mauern und hohen Zäunen. Die Hafenregion ist aber recht nett. Privatboote und Ausflugsschiffe liegen neben einander, während auf der anderen Seite der Promenade sich Bars und Restaurants ablösen.

Da Sonntag war fand auf einem der kleinen Plätze eine Kunstausstellung statt. Ein Stück weiter schauten wir längere Zeit den Boule-Spielern zu und dann reichte es gerade noch um etwas zu essen bevor der letzte Bus uns zum Campingplatz für 90 Cent pro Person brachte.
