Aufgewacht bei Sonnenschein machten wir gleich große Pläne für den heutigen Tag. Eine Fahrradtour sollte es mal wieder sein und zwar nach Thuir, einem Städtchen westlich von hier, das Roussillon erkunden.

Die Temperatur war angenehm und auf bekanntem Weg erreichten wir als erstes Polestres. Vor lauter Fahrradwegen verpassten wir die Durchfahrt unter der A9, also wieder ein Stück zurück und richtig abgebogen. Hier überraschte uns die erste Husche und wir waren schon dabei um zu kehren, als sie wieder aufhörte.
Gut ausgeschildert waren wir bald in Canohés, einem Dorf, wo wir einen älteren Herren nach einem Café fragten, um uns etwas auf zu wärmen. Der lud uns gleich zu sich ins Wohnzimmer ein und bereitete uns den gewünschten Kaffee. Im Gespräch empfahl er uns zurück zu fahren, denn es würde noch mehr Regen runter kommen.


Er sollte Recht behalten, schon am Ortsausgang mussten wir einen Regenschutz im Friedhof suchen. Zum Glück war es nur von kurzer Dauer. In Polestres gingen wir wieder in die Brasserie d´Europe und konnten dort beim Mittagessen die nächste Husche trocken vorbei gehen lassen.


Auf dem Rückweg: Streetart im wahrsten Sinne des Wortes und entlaufene Schwertlilien am Wegesrand.
Gleich gegenüber befindet sich ein Carrefour, ein Supermarkt, wo wir das Wichtigste bekamen, wie Toilettenpapier. Danach ging es das letzte Stück nach Hause, zum Wohnmobil. Die Nachbarin, die unsere Handtücher ins Trockene gebracht hat, meinte morgen soll es besser werden. Schaun wir mal.
