Die Nacht war sternenklar und frisch, so dass wir uns heute Vormittag etwas mehr Zeit gelassen haben, aber zum Frühstück saßen wir vor dem Wohnmobil in der Sonne. Heute wollten wir den Kanal in südlicher Richtung folgen, also bergauf.

Am Ortsausgang fiel uns gleich diese schlanke Eisenbrücke auf, der Ort war dann auch zu Ende und der Fahrradweg führte durch eine dicht bewachsene Auenlandschaft. Mehrere Bäche flossen unter dem Kanal hindurch.

Das Schleusenwärterhaus N°7 hatte der Staat restaurieren lassen und wird jetzt als ein Bistro genutzt. Als wir kurz nach 12 Uhr ankamen waren wir fast die Einzigen. Hacksteak und Pommes sind nicht unbedingt Haute-Cuisine, aber es passte hier her.

Nach etwa 25 Kilometern folgten wir dem Hinweis zu einer Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Das hätten wir uns schenken können, dafür kamen wir durch ein Dorf mit vielen hübschen Häusern mit dem typischen Zielesteinschmuck an den Hauswänden.

Bei einer Pause auf der Rückfahrt haben wir noch die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) beobachtet. Sie saß ruhig auf einem Seerosenblatt und hoffte wohl, dass sich einer der Wasserläufer nähert.

