
Gordes, einer der „Schönsten Orte Frankreichs“ über den wir zufällig gestolpert sind. Na ja, mit dem stolpern ist das nur kopfmäßig gemeint, dafür liegt der Ort zu hoch am Berg. Immer hin so gut sichtbar, so dass wir unsere Fahrräder (E-Bikes) spontan da hinauf lenkten.
Der 1900 Seelen umfassende Ort liegt auf 115 m – 635 m Höhe (nach Wikipedia), da hat der Postbote einiges zu tun. Er liegt im Luberon, östlich von Avignon. Beim Aufstieg fuhren an dem 1977 unter Denkmalschutz gestellte „Village des Bories“ vorbei. Das sind Hütten und Mauern, die als Trocken Mauerwerk gebaut worden sind. Es sind Zeugnisse der bäuerlichen Kultur des Mittelalters. Verschiedene Häuser lassen sich besichtigen.
Wir besuchten den Ort an einem Markttag, da parkten die Autos schon weit unterhalb des eigentlichen Ortes. Der Altstadtbereich ist durch enge gepflasterte Gassen erkenntlich, die sich um eine imposante Burg gruppieren. Den Geschäften sieht man es schon an, dass hier im Sommer viele Touristen her kommen. Das Erscheinungsbild und der Flair des Ortes blieben aber bisher erhalten und lohnen so einen Besuch.

Blick von Gordes 




