Bootsfahrt zu und in die Grotten

Eine Bootsfahrt zu den sonst nicht zugänglichen Grotten des Gargano stand auf unserem Wunschzettel. Gestern haben wir das wo und wann ausgekundschaftet. Da der Wind gestern heftig geblasen hat, waren wir uns nicht sicher, ob das heute machbar ist.

So sind wir das Risiko eingegangen und haben uns erst heute Morgen entschieden und dann versucht noch Karten zu bekommen. In unserem Boot saßen wir 2 und 2 in einer Reihe, das war geschickt. Jede „Familie“ bekam so einen Fensterplatz.

Die Tour ging vom Hafen aus um die Halbinsel Vieste herum, immer nach Süden. Die Felsen reichen bis ans Wasser heran, nur ganz selten ist ein kleiner Strand vorhanden. Meistens leuchteten die Felsen weiß über das Wasser.

Aber immer wieder sieht man Grotteneingänge auf Höhe der Wasserlinie, die Eingänge sind ziemlich flach und wir bezweifelten, dass unser Boot da hinein fahren kann. Wir hatten dann auch das Gefühl, als würden wir bergab in die Grotte hinein gesaugt.

Aufstehen durfte keiner und die Arme sollten wir tunlichst im Boot behalten. Da die Grotten selber nicht so spektakulär waren, so war es doch die Ein- und Ausfahrten. Das durften wir dann auch mehrere Male genießen.

Die Rückfahrt erfolgte dann im Schnellgang. Müde von den vielen Eindrücken genossen wir einen Aperol im Hafencafé und blieben dann gleich bis zum Mittagessen sitzen. Am Nachmittag wird gefaulenzt und die kommende Fahrt vorbereitet.