Fahrt nach Knogge

Beginnen möchte ich mit einem Nachtrag vom gestrigen Abend. Nachdem das Wetter immer besser wurde, beschlossen wir ans Meer zu laufen. Die Düne ist recht hoch und selbst über die Treppe hatten wir ganz schön zu tun, bis wir oben waren. Einen besonderen Blick muss man sich halt verdienen.

Und heute, nachdem wir uns mit Kartenmaterial im Bahnhof von De Haan (Touristeninformation) versorgt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Knogge. Natürlich hätten wir auch die Straßenbahn nehmen können, aber wir wollten unsere Haltestellen selber bestimmen können. Unser erstes Ziel war Wenduine. Es gibt einen schönen Strand, aber das meiste der Infrastruktur war schon aufgeräumt. Gegenüber erhob sich eine nichtssagende hohe Häuserfassade, ein Wohnsilo, aber immerhin mit Meerblick.

Nach einem kurzen Stück entlang von Wiesen mit Kühen erreichten wir Blankenberge. Das Touristenzentrum bildet der Yachthafen mit unzähligen Masten. Hier war am Strand uns auf der Promenade noch mehr los. Die hübscheren Häuser und Sträßchen befinden sich aber unterhalb der Düne im alten Zentrum.

Zeebrugge wird von seinem Hafen dominiert. Ob Container Terminal, Autotransporter oder Kreuzfahrtschiffe, hier ist alles zu finden. Darüber vergisst man leicht, dass es hier auch einen schönen Strand und Promenade gibt, ein Casino und das erste Menthe-à-l`eau dieser Reise.

Daran schließt sich nahtlos Knokke-Heist an. Diese beiden Ortsteile sind auch zusammen gewachsen. Da wir mitten in einen Triathlon hinein gerieten, wurden wir so durch Lautsprecher zugedröhnt, dass wir ohne ein Erinnerungsfoto den Ort verließen.