Ziel unserer heutigen Fahrradtour war Trani. Das schien so einfach, einfach dem Fahrradweg vor dem Campingplatz nach Norden folgen. Leider war nach gut einem Kilometer Schluss, eine Brücke über ein Tal war gesperrt, kein Hinweisschild oder Umleitung; wir strandeten an den Bahngleisen, es ging einfach nicht weiter.

Also kehrt, den Weg nach Bisceglie kannten wir ja schon. Eine Fortsetzung vom Hafen in Richtung Brindisi zu finden war Pfadfinderarbeit. Durch Industrieruinen und über Schlaglöchern entdeckten wir ein Hinweisschild zu Trullis, Grotten und einem Strand.

Das war immerhin ein Ziel. Der Weg zwar schmal, aber asphaltiert führte uns aus der Stadt hinaus, die Felder und Olivenhaine meist mit Mauern eingzäunt, dafür mit blühenden Straßenrändern. Hier hatte der Lauch schon lilane Blütenköpfe. Irgend wann war der Weg nur noch ein Pfad. Hier hatte man Trullis restauriert. Die sahen aber unterschiedlich zu denen von Alberobello aus.


Wir folgten einem Küstenpfad und mussten uns durch ein Blütenmeer schlängeln. Plötzlich standen wir an einem Magerrasen voll mit blühenden Orchideen. Von hier sahen wir auch den Steilhang in dem die Grotte liegen könnte. Also zurück, der Abstieg war steil und die Steine bröckelig so dass Gudrun oben blieb. Es hat sich auch nicht groß gelohnt.


Zurück im Ort fragten wir nach einem Restaurant. Trotz mangelhafter Italienischkenntnisse fanden wir das Lokal, ein unscheinbarer Eingang, aber dann waren wir überrascht, vom Ambiente wie vom Essen. Es hat sich gelohnt den touristischen Bereich der Stadt hinter sich zu lassen.












