
Mit Amarillo erreicht man einen der Höhepunkte der Route 66. Von Los Angeles kommend liegt vor Amarillo die Cadillac Ranch. Dieses Kunstwerk verändert ja jährlich, manchmal wöchentlich ihr Aussehen. Vor uns war ein Bus mit jungen Leuten aus Osteuropa da, die alle mit Farb-Sprühdosen bewaffnet waren.

Amarillo selber ist durch seine Viehversteigerung berühmt, wo man noch den Flair früherer Epochen genießen kann. Am besten mal frühstückt im Café der Versteigerungshalle mit den Viehver- und ankäufern. Ein Stück weiter, schon fast am Ortsrand befindet sich das Big Texan. Ein Hotel mit Restaurant, wobei die Zimmer recht günstig und urig sind, das Essen so wohl beim Frühstück als auch bei Steak, muss man den Namen mit bezahlen.
Wir sind hier im Panhandel, dem Pfannenstiel von Texas, eigentlich eine ziemlich trostlose Ecke mit riesigen Farmen, aber auch mit einem besonderen State Park: Dem Palo Duru Canyon ( Hartes Holz). In ihm gibt es einen Campingplatz und eine größere Anzahl von Wanderwegen. Der bekannteste ist der Lighthouse (Leuchtturm) Trail.
Auf der Wanderung trafen wir nur hin und wieder andere Personen, aber der Weg ist gut ausgezeichnet. Eigentlich geht der Weg durch ein offenes Tal und ist gut zu laufen, erst unterhalb des Felsens geht es steil über Felsen und Sand hinauf. Auf dem Weg sieht man immer mal wieder interessante Pflanzen, Vögel und andere Tiere. An Kakteen gab es nicht mehr viele zu sehen, denen war es wohl zu sandig.





