Nach Wäsche waschen und Mittagessen auf dem Campingplatz traute ich mich kurz in das stürmische Wetter hinaus, um die nähere Umgebung zu erkunden. An dem größten Teil der Küste zwischen Narbonne und den Pyrenäen verläuft ein gut ausgebauter Fahrradweg, der die Wohnbebauung vom Strand trennt.

Am Marktplatz von Le Barcarès fand ich die ersten bemalten Container und viele mehr stehen um den Port Barcarès herum. Die beeindruckenden Gemälde kennzeichnen den Hafen. Neben modernen Booten lagen da auch historische kleine Segelboote, die vielleicht mal von Fischern auf den Lagunen benutzt wurden.


Der Hafen stellt gleichzeitig die Verbindung einer Lagune mit dem Meer da. Auf der Brücke darüber musste ich absteigen, die Gefahr war mir zu groß, dass mich eine Böe übers Geländer ins Hafenbecken schmeißt. Die Fotos von den Fresken wollte ich aber auf jeden Fall machen. Das war aber ein Balance-Akt zwischen dem sicheren abstellen des Fahrrads und dem erwarten der kurzen Windpause zum Fotografieren, bevor die nächste Böe das Bild unweigerlich verwackelt hätte.


Hier dreht ich um und begab mich auf den Rückweg und hoffe nun, dass es in den nächsten Tagen windstiller wird, so macht alles keinen Spaß. Nachher werden wir probieren Boule zu spielen; ob die Kugeln bei dem Wind liegen bleiben, vor allem der Cochonnet?
