Fahrt nach Bad Ems

Am späten Vormittag sind wir von Crailsheim aus aufgebrochen. Das auf der Autobahn viel lös sein sollte, hatten wir gehört und so waren wir nicht verwundert von einem Stau in den nächsten geführt zu werden. Zum Glück war der Grund jeweils kein Unfall sondern die Reduzierung der Fahrspuren.

Es war sehr warm und müde kamen wir auf dem Campingplatz in Bad Ems an, so dass den Rest des Tages faulenzten.

Der Platzwart bietet auch Ferienwohnungen an, alles ist sauber, etwas spartanisch, dafür sehr günstig und Bad Ems selber ist auch zu Fuß gut zu erreichen.

Heute suchten wir den Einstieg in den Fahrradweg, der am gegenüber liegenden Ufer verläuft. Dabei erhielten wir einen kurzen Eindruck über das stilvolle Ambiente um das Kurhaus und Spielkasino herum. Schöne Parkanlagen und mondäne Häuser prägen dieses Viertel.

Der Radweg, ist man erst mal drauf, ist gut ausgeschildert, durchgängig asphaltiert, nur etwas zu schmal, um bequem zu zweit neben einander fahren zu können. Die Lahn hinunter reihen sich die Campingplätze an einander. Auch ist der Fluss kanalisiert und durch Schleusen unterbrochen.

Niederlahnstein

In Unterlahnstein erreichten wir den Rhein. Die Kulisse mit Burgen und unten die großen Schiffe und beidseitig die Eisenbahn, das ist schon beeindruckend. Wir fuhren bis an den Ortsrand von Koblenz. Es sah aber nicht danach aus, in bälde ein Restaurant am Ufer zu finden. So fuhren wir nach Oberlahnstein zurück, wo ein Biergarten mit thailändischer Küche uns einlud. Das Essen war gut und der Blick auf Lahn und Eisenbahn verkürzte uns die Wartezeit.

Kurz vor dem Ziel genossen wir noch einen Eiskaffee, was uns aber nicht davon abhielt auf dem Campingplatz gleich eine kalte Dusche zu genießen. Es ist immer noch viel zu warm.