Wir sind immer noch im Hinterland zwischen der Côte d´Azur und den Seealpen. Der Ort Carcés sah so einladend aus, dass wir erst mal geblieben sind.

Der Ort wurde zusammen mit einer Burg zu Beginn des 12. Jahrhunderts gegründet, wurde dann im Religionskrieg (16. Jahrhundert) stark zerstört.
Zu erst fielen uns die Wandmalereien in der Trompe l’oeil – Technik ( die Augen überlisten/täuschen ) auf. An der Außenfront des Weingutes, war die Arbeit um die Weinherstellung in mehreren Bildern dargestellt. Es sieht aus, als könnte man in die Keller hinein schauen und zusehen, wie die Menschen dort arbeiten.
In einem andere Bild wird eine historische Szene dargestellt und man schaut scheinbar durch das Haus durch in die Landschaft hinein. An der Fassade des Tourismus-Büros wird ein Lagerhaus dargestellt und wie die Waren am Haus hoch gezogen werden. Zu dem ist eine Wand durch Schindeln bekleidet, was früher hier häufiger gemacht wurde.
Der alte Ortskern ist mittelalterlich geprägt und lädt zum Bummeln durch die engen Gassen ein. Hier gibt es immer wieder was zu sehen: die Kirche Sainte-Marguerite, eine Kapelle, den Glockenturm, den Brunnen der 4 Jahreszeiten und eine alte Ölmühle.
Nicht weit vom Ort weg gibt es einen großen Stausee, den wir mit den Fahrrädern umrundet haben. Baden und Bootsfahrten sind hier möglich. Einen zusätzlichen Stopp sollte man bei den Wasserfällen von Caramy einlegen.







