Nach sehr windiger Fahrt sind wir gestern in Le Boulou angekommen. Von hier sind es nur noch ein paar Kilometer bis zur spanischen Grenze. Bis zu unserem ersten Campingplatz in Spanien wäre es zu anstrengend geworden. So nutzen wir hier das schöne Wetter.

Direkt vor der Tür verläuft der Euro-Velo (Radweg) n°8.Den fuhren wir in Richtung Argelès, teilweise sehr gut ausgebaut und immer übersichtlich ausgeschildert. Da er ehemalige Feldwege verwendet, schlängelt er sich die Landschaft. Da wir entlang der Berge fuhren, mussten wir immer wieder Bäche überqueren, es gibt auf dem Stück auch 2 Brücken, aber sonst sind es Furten, die meist kein Wasser aufwiesen.

Nach 18 km erreichten wir Argelès. Es ist ein gemütliches Städtchen, eine kleinere Fußgängerzone, um die Kirche engere Gassen, ein bisschen Kunst, viele Blumen, nette Läden. Außerhalb der Altstadt dafür überraschend modern und etliche schöne Streetart-Gemälde, Fresken, wie sie der Franzose bezeichnet.


Zum Mittagessen gab es Paella, zum Nachtisch einen Apfel im Teigmantel mit Ananas-Rum-Karamel-Creme. Irgend wann mussten wir den Rückweg antreten. Auf der anderen Seite eines Bachlaufes sah ich noch ein schönes Wandbild.


Hin bin ich noch über die Brücke, aber zurück reizte mich die Furt, wo Autospuren zeigten, dass die da durch gefahren waren. Also, da war richtig Wasser drin, dass dann plötzlich bis zu den Schuhen hoch spritzte. Dann gab es nur noch eines, treten bis ich drüben war. Naja, das Wetter ist warm und so können nasse Füße mir nichts antun.

