Wohnmobilübernahme und erste Fahrt

Der Tag begann mit einem für amerikanische Verhältnisse opulenten Frühstück. Wir konnten es genießen, da wir erst um9:30 Uhr von einem Taxi abgeholt wurden. Auf einem kurzen Spaziergang zur Bahnlinie entdeckte ich eine Bisamratte oder so was ähnliches in der Straßenböschung. Der Taxifahrer brachte uns dann direkt vor die Türe des Wohnmobilvermieters.

Wir bekamen einen Film über die wichtigsten Einrichtungen zu sehen, dann wurde uns noch mal alles am Fahrzeug erklärt und dann konnten wir unsere Sachen einräumen. Beim Herd und am Abwasserstutsen musste noch etwas repariert werden, aber da war gleich jemand zur Hand, der das erledigte.

Die erste Fahrt führt uns immer zu einem Supermarkt. Dort konnten wir den Kühlschrank auffüllen und bestellten etwas zu essen, denn es war schon längst Mittag geworden. Ach ja, wir bekamen doch noch ein bezahlbares Navi angeboten, das uns gleich gute Dienste leistete, denn wir stellten es auf: Mautstraßen vermeiden ein. Hier um New York herum gibt es einige Tall- Roads und Brücken. Das Navi brachte und zügig aus dem Moloch um New York heraus und die Fahrspuren reduzierten sich langsam auf 2 pro Fahrtrichtung.

Direkt am Delaware River erreichten wir einen Campingplatz, der aber geschlossen war. So fuhren wir durch landschaftlich wunderschöner Strecke am Delaware weiter nordwärts, fanden aber nur Zeltplätze für Wanderer und Kanufahrer.

Es war schon ziemlich spät als wir den RV-Platz in Port Jervis erreichten. Dort konnten wir für die Nacht bleiben. Während der Platz landschaftlich schön liegt, waren die sanitären Einrichtungen mehr als primitiv, ganz abgesehen vom Krach der nahen Interstate-Highway.