Ankunft in Almere

Dank Navi fanden wir unseren Campingplatz „Waterhout“ auf einer Insel zwischen der Stadt Almere und dem Meer. Hauptgrund weswegen wir hier gelandet sind, ist die „Floriade“, eine Veranstaltung, die unseren Bundesgartenschauen ähneln soll.

Aber noch einmal zurück zu meinem gestrigen Blog. Auch aus Unglück soll man ja was lernen können: Die angebauten Fahrradschlösser sind dazu da, dass man die Fahrräder einfach klauen kann und die Hersteller ein neues verkaufen kann. Es hilft nur eine geschlossene massive Kette, die um einen massiven Gegenstand geschlungen wird. Ja, die ist schwer, hilft aber. Den Computer zu entfernen ist gut, reicht aber nicht aus, wie ich jetzt weiß.

So, nun aber zu etwas Erfreulichem. Auch in eine größere Stadt zu fahren, war problemlos möglich, auch hier wurden wir wie auf dem Land von Knoten zu Knoten geführt. Die Strecke in die City war nicht die Kürzeste, aber sie war sicher und abwechslungsreich. Ich glaube, über so viele Brücken bin ich in so kurzer Zeit noch nie gefahren.

Das Stadtgebiet wird durch Kanäle durchzogen, meist umgeben von Grünstreifen und Bäumen. Historische Gebäude fanden wir überhaupt nicht, alles erscheint in den letzten Jahren erbaut worden zu sein. Um das World Trade Center wetteiferten moderne Architekten um die Wette. Nicht alles begeistert, aber langweilig war kein Gebäude.

In der Innenstadt fielen diese Fahrradkuriere auf, meist junge Leute, die mit ihren E-Bikes unterwegs waren.

Nach einer Pause in der Fußgängerzone fuhren wir eine andere Route zurück, wieder entlang von Kanälen und Häusern, die jeweils eine Seite zum Wasser zeigten und natürlich alle einen Bootsanleger besaßen. Kaum hatten wir die letzten Häuser verlassen, fuhren wir entlang eines Vogelschutzgebietes. Bei den Beobachtungsstationen hatten wir leider nicht das Glück etwas Besonderes zu sehen.