Küstenfahrt nach Alcossebre und weiter

Mögliches Ziel war Peniscola, aber bis dort hin war der Weg, eine Wild-West-Piste so schlecht, dass ich sie „für wagemutige Mountainbyki-Freeks“ einstufen möchte. Die ersten Kilometer kannten wir ja schon.

In Alcossebre mussten wir die Promenade entlang die Fahrräder schieben, so viel war da los. Bis jetzt hatten sich immer nur einzelne Wagemutige an den Strand getraut, aber heute herrschte reges Strandleben.

Außerhalb des Ortes hörte die Straße praktisch auf, da dort in den Büschen noch 2 Campingplätze liegen sollten, herrschte dennoch reger Fahrbetrieb. Immerhin fand ich noch diese 2 Blümchen, dann kehrten wir um.

Da es langsam auf spanische Mittagszeit zuging, suchten wir außerhalb des großen Trubels nach einem Lokal. Äußerlich eine Strandbar, ließ eine umfangreiche Speisekarte (auch auf Deutsch), uns anhalten. Ein Platz war schnell gefunden und die Speisekarte bot uns eine Combi an: Sardellen, Tintenfisch, Kartoffeln und einen Liter Sangria. Wie das Foto zeigt, war es so schlecht nicht.

Die Heimfahrt bereitete wegen dem Liter Sangria kleine Probleme. Jetzt weiß ich endlich, warum sich manche Personen im Auto noch relativ sicher vorkommen. Auf dem Fahrradsattel ging es recht gut, bloß nicht absteigen und zu Fuß gehen. Um es gleich zu sagen, wir sind gut angekommen, die Betten waren bereit und jetzt nach einem Kaffee gelingt das Tippen auf der Tastatur als wäre nie etwas gewesen. – Oben noch 2 Bilder von unserer gestrigen Exkursion.