03.08.
Gegen 12 Uhr sah ich an einer Kreuzung ein typisches Fernfahrerlokal. Dank des großen Parkplatzes konnte ich ihn trotz noch hoher Geschwindigkeit anfahren. Innen war alles sauber und ordentlich und die ersten Gäste waren auch schon da. Mit 2 verschiedenen Pasteten (Vorspeise), Paella (Hauptgericht) und Mousse au Chocolat als Nachspeise verließen wir das Lokal mehr als satt.

Nicht auf unserem Plan hatten wir den Ort Albert. Von der Umgehungsstraße sahen wir immer wieder einen hohen vergoldeten Turm, der uns dann so anlockte, dass wir in die Innenstadt hinein fuhren. Vom Parkplatz aus gingen wir durch einen kleinen Park in dem später Boule gespielt wurde. Zwischen Resten der ehemaligen Festung hindurch erreichten wir das Zentrum mit einer ganz besonderen Kirche. Die Basilika Notre-Dame de Brebières wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neobyzantinischen Stil erbaut.
Eine deutsche Granate traf 1915 die Madonnenstatue, die darauf schräg nach unten in ihrer Verankerung hing (s. Streetart-Foto). Die Basilika wurde wieder aufgebaut und beeindruckte uns vor allem durch seine Mosaike und Wandmalereien. Der Ort lag während des ersten Weltkrieges längere Zeit zwischen den Linien und wurde damals fast vollständig zerstört. Im Stadtbild stehen zum Gedenken an die Zeit Figuren der Nationen, die hier gekämpft haben, so auch Inder auf Seiten der Briten.


Besonders gelungen ist auch der Bahnhof im Jugendstil, der leider zum größten Teil leer steht, aber die SNCF nutzt ihn noch und er hinterlässt einen tadellosen Eindruck. Auf dem Rückweg kamen wir noch am Rathaus vorbei. Auf dem Platz davor waren Kirmesstände aufgebaut.
Hier im Gebiet der Somme fallen immer wieder große Soldatenfriedhöfe entlang der Straße auf.
Jetzt sind wir in Péronne auf dem Camping Municipal und die ersten Fahrradweg-Schilder haben wir schon entdeckt.





























































